Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Limbach-Oberfrohna

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Die Feuerwehr Limbach wurde am 23. Oktober 1864 gegründet. Seit 1874 führt sie die Bezeichnung „Freiwillige Feuerwehr“.
Am 1. März 1951 vereinigen sich die Feuerwehren Rußdorf und Oberfrohna mit der Freiwilligen Feuerwehr Limbach und werden als drei Kommandostellen weitergeführt. Nach der Wende investiert die Stadt Limbach-Oberfrohna verstärkt in die Freiwillige Feuerwehr. An den Standorten Rußdorf und Oberfrohna entstehen neue Gerätehäuser. Moderne Löschfahrzeuge, darunter ein Drehleiterfahrzeug werden angeschafft. Der Kauf hochwertiger Feuerwehrtechnik und Ausrüstung verbessert die Bedingungen der Kameraden besonders bei Einsätzen. Im Zuge der freiwilligen Eingemeindung der Gemeinde Bräunsdorf in die Große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna erfolgte am 1. November 1998 die Eingliederung der Freiwilligen Feuerwehr Bräunsdorf in die Gesamtwehr. Mit der Gemeindegebietsreform vergrößerte sich die Freiwillige Feuerwehr ab 1. Januar 1999 noch um die Feuerwehren Kändler und Pleißa. Seit Mai 1999 werden die ehemaligen Kommandostellen und Freiwilligen Feuerwehren als Ortsfeuerwehren geführt. Im Januar 2000 kamen durch die Eingemeindung von Wolkenburg-Kaufungen drei weitere Standorte hinzu: Wolkenburg, Kaufungen und Dürrengerbisdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Limbach-Oberfrohna besteht nunmehr aus neun Ortsfeuerwehren.

Feuerwehr hat neues Flaggschiff

Moderne Drehleiter an Kameraden übergeben

Ende letzten Jahres konnte das neue Drehleiter-Fahrzeug vom Hersteller abgeholt werden, doch die für Dezember geplante feierliche Übergabe musste Conona-bedingt leider abgesagt werden. In kleinen Gruppen machten sich die Kameraden der Limbacher Wehr seitdem mit der neuen Technik vertraut. Im Gegensatz zum 1994 in Dienst gestellten Vorgänger-Fahrzeug hat sich vieles verändert und die Bedienung erfolgt größtenteils über Displays. Natürlich hält die neue, auf 30 Meter ausfahrbare, Leiter auch Verbesserungen bereit. So ist sie wesentlich flexibler einsetzbar und der Korb ist bis 500 Kilogramm belastbar. Laut Gemeindewehrleiter Sven Büchner ist die Drehleiter zwischen 100 und 150 Mal jährlich im Einsatz, unter anderem bei Bränden, bei technischen Hilfeleistungen und zunehmend auch bei der Unterstützung des Rettungsdienstes. Immer öfter müssen mit Hilfe der Drehleiter übergewichtige Patienten aus oberen Stockwerken durchs Fenster transportiert werden. Die neue Schwerlasttrage kann dazu jetzt am Korbboden befestigt werden und erleichtert die Arbeit der Kameraden deutlich.

Am 16. Februar fand die Übergabe nun nur im kleinen Rahmen statt. Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel dankte den Fördermittelgebern und allen, die an der Beschaffung beteiligt waren. „Für die Einsatzfähigkeit unserer Wehr ist das ein sehr wichtiges Fahrzeug und ich habe mich sehr gefreut, dass sich die finanzielle Belastung für die Stadt in Grenzen gehalten hat“, betonte er. Der Beigeordnete des Landkreises, Carsten Michaelis, lobte in seiner Ansprache die kurze Zeit von nur 21 Monaten bis zur Auslieferung des Fahrzeugs und Kreisbrandmeister Alexander Löchel bestärkte dies. Zudem sei er froh, dass auf diesem Wege auch für Hohenstein-Ernstthal ebenfalls eine Drehleiter beschafft werden konnte. Beide waren sich einig, dass das neue Fahrzeug nicht nur optisch ein Quantensprung sei, sondern auch wesentlich die Sicherheit der Bürger in der Stadt und den umliegenden Gemeinden erhöht.

Es verfügt über eine vollautomatische Drehleiter mit Korb, wiegt 15,5 Tonnen und verfügt über Allradantrieb, Rückfahrkamera und Heckwarnsystem. Für die Gesamtkosten von 719.000 Euro erhielt die Stadt Unterstützung durch Fördermittel in Höhe von 525.600 Euro. Die hohe Förderung war durch eine Sammelbeschaffung möglich geworden. Diese hat die Stadt Limbach-Oberfrohna für die Kommunen Hohenstein-Ernstthal, Torgau und Adorf im Vogtland mit durchgeführt, die baugleiche Drehleiter-Fahrzeuge gekauft haben.

Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel übergab den Schlüssel für das neue Fahrzeug an Ortswehrleiter Dirk Pustolla. Dieser bedankte sich im Namen seiner Kameraden von der Limbacher Wehr beim Landkreis als Fördermittelgeber, bei der Stadtverwaltung, die die Beschaffung umgesetzt hat und auch bei den Stadträten, die den Kauf beschlossen haben.